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FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Hier finden Sie Antworten zu häufig gestellten Fragen!

Im Verlauf des aktuellen (Re-)Zertifizierungsverfahrens gibt es häufig wiederkehrende Fragen zu der Wertung von Angeboten, Fortbildungen, etc. Im Folgenden sind die wichtigsten Fragen mit den dazugehörigen Antworten aufgelistet.

 

Wertung und Planung von Angeboten

Werden Angebote, Veranstaltungen, Kurse, etc. gewertet, auch wenn Sie (aktuell unter Coronabedingungen) kurzfristig abgesagt werden müssen?

JA, Angebote/ Veranstaltungen/ Kurse/ etc. werden in die Bewertung einbezogen, wenn eine Planungsgrundlage vorliegt, in Form von Flyern, Aushängen, Broschüren, ggf. auch E-Mail-Korrespondenz oder Auszüge aus Planungsprotokollen.

D.h., dass hier eher die fachlich-inhaltliche Passgenauigkeit entsprechend des Kriteriums untersucht wird und aufgrund der aktuellen Situation nicht, ob die Angebote tatsächlich umgesetzt wurden.

Wie können/ sollen Angebote geplant werden?

Bei niederschwelligen (alternativen) Angeboten, die z.B. über E-Mail, Newsletter oder der Internetseite des Familienzentrums (z.B. auch über weitere Links) an die Familien ohne direkten Austausch weitergegeben werden, empfiehlt es sich ein (informelles) Feedback (z.B. Miniabfrage, Tür- und Angel-Gespräch, Stimmungsboard in einem für die Familien zugänglichen Bereich, etc.) zu den übermittelten (alternativen) Angeboten einzuholen. Auf diesem Wege kann erfasst werden, ob die Angebote den Interessen oder Bedarfen der Familien entsprechen und diese sie auch nutzen.

 

Externe Prüfung (Begehung)

Wann findet die Begehung statt?

Je nachdem wann im Zertifizierungsverlauf die Evaluationsunterlagen eingereicht werden, wird die anschließende Überprüfung vor Ort im Durchschnitt zwischen 3 bis 8 Wochen nach Abgabe erfolgen.

Wie werden die Begehungen durchgeführt?

Aktuell ist davon auszugehen, dass die Begehungen wieder telefonisch oder online - insbesondere im Frühjahr 2021 - erfolgen. In Einzelfällen sind auch Vor-Ort-Termine möglich. Die (Termin-)Absprachen erfolgen immer individuell und die Wünsche der Leitung (oder einer für die (Re-)Zertifizierung zuständigen Fachkraft) werden bei der Terminfindung berücksichtigt.

Im Frühjahr 2023 kann ggf. davon ausgegangen werden, dass die Begehungen wieder vor Ort stattfinden können. Ausnahmen und kurzfristige Anpassungen sind nach wie vor möglich.

 

Fortbildungen

Welchen zeitlichen Umfang müssen Fortbildungen haben, um im Rahmen der (Re-)Zertifizierung anerkannt zu werden?

Fortbildungen sollten grundlegend einen Mindestumfang von 6 Stunden aufweisen.

Qualifikationen für das Kriterium 1.3 (Erst- bzw. Verweisberatung) müssen einen Stundenumfang von insgesamt mindestens 30 Stunden in einem einschlägigen Bereich aufweisen.

Qualifikationen für das Kriterium 4B6 (Kindertagespflege) müssen einen zeitlichen Umfang von mindestens 3 Stunden aufweisen.

Können Fortbildungen auch online (Online-Seminar) stattfinden?

JA. Fortbildungen, die als Online-Seminar durchgeführt werden, sollten ebenfalls einen Mindestumfang von 6 Stunden aufweisen. Sollte das Online-Seminar diesen Mindestumfang unterschreiten, muss eine Vor- und Nachbereitungszeit (z.B. Nachbereitung in Teambesprechungen) inkludiert sein.

Hierbei ist zu beachten, dass Fortbildungen mit einem geringen Stundenumfang nur einen Impuls für die weitere Vertiefung geben können. Im Idealfall dienen diese als Auffrischung einer zurückliegenden Grundqualifikation. Wichtig in der Umsetzung ist, dass im Bedarfsfall entsprechend der Qualifikation Beratung und Vermittlung geleistet werden kann.

Wie lange können Fortbildungen zurückliegen?Ein- bis zweitägige Fortbildungen sollten nicht älter als 7 Jahre sein . Längerfristige Fortbildungen sind auch länger als 7 Jahre gültig, sofern die Fortbildungsinhalte eine entsprechende Aktualität aufweisen.

Werden Fortbildungen in die Bewertung einbezogen, an denen die Mitarbeiter*innen nach Abgabe der Evaluationsunterlagen teilnehmen?

JA, Fortbildungen, die bis zum 31.07.2022 abgeschlossen sind (bei längerfristigen Fortbildungen Abschluss von zu 2/3), werden in die Bewertung einbezogen. D.h. Fortbildungen, an denen die Mitarbeiter*innen auch nach dem Einreichen des Belegordners teilnehmen, werden, ggf. durch eine Anmeldebestätigung oder Nachfrage, in der Begehung überprüft.

Sollte eine Fortbildung nach aktuellem Stand nicht im Prüfzeitraum – also bis zum 31.07.2021 durchgeführt werden (können) und keine Grundqualifikation in der Einrichtung durch eine Fachkraft vorliegen, kann die fehlende

Fortbildung nicht gewertet werden, da davon auszugehen ist, dass keine Beratung/ Unterstützung und Vermittlung für Familien entsprechend der Qualifikation gewährleistet werden konnte.

Wo kann ich mich zusätzlich über Fortbildungen informieren?

Über Fortbildungen können Sie sich bei der Servicestelle ISA informieren, auf den entsprechenden Seiten der Landesjugendämter (LVR, LWL) oder auch überregional in anderen Bundesländern schauen, da viele Angebote aktuell in digitaler Form stattfinden und demzufolge die Reisetätigkeit nicht notwendig wird.

 

Kooperationsvereinbarungen

Müssen Kooperationsvereinbarungen zu jeder Re-Zertifizierung erneuert werden?

NEIN, Kooperationsvereinbarungen müssen in den seltentsten Fällen erneuert werden. Auch wenn Leitungen die Einrichtung verlassen, waren Sie im Moment der Vertragsunterzeichnung die/ der gesetzliche Vertreter*in des Familienzentrums. Die Vereinbarung wurde mit dem Familienzentrum geschlossen.

In Einzelfällen sind Anpassungen notwendig, wenn grundlegende Veränderungen eintreten, wie z.B. sich verändernde Leistungen der jeweiligen Vertragspartner.

 

Verschiebung von Abgabeterminen

Können Abgabetermine verschoben werden?

JA, Verschiebungen von Abgabeterminen unter Berücksichtigung von individuellen Schließzeiten, der Koordination von Evaluationen und Begehungen sind bis zum Projektabschluss in eigener Zuständigkeit von pädquis möglich.

Bei Anfragen zu Verschiebungen wenden Sie sich bitte IMMER unter der Angabe der Zertifizierungsnummer an familienzentrum@paedquis.de